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Chart der Woche: ElringKlinger
ElringKlinger setzt sich von einer wichtigen Unterstützung nach oben ab. Der Kurs des Automobilzulieferers hatte zuvor im Bereich der Marke von 8 Euro konsolidiert. Der Hochsprung könnte der Startschuss für eine größere Aufwärtswelle sein.
Den charttechnischen Turnaround hat der Automobilzulieferer im letzten Jahresviertel 2022 gemeistert. Über weite Strecken des Jahres 2022 war der Blick für ElringKlinger-Aktionäre abwärts gerichtet. Anfang Januar 2022 handelte die Aktie noch bei Kursen um 14,00 Euro. Dann ging es abwärts.
In einer ersten Welle fiel ElringKlinger im Januar 2022 um knapp 30% auf rund 9,70 Euro ab. Nach einer kurzen Seitwärtskonsolidierung ging es bis Anfang März um weitere knapp 36% auf etwa 7 Euro abwärts. Bis Ende September schob eine finale Abwärtswelle den Aktienkurs bis auf etwa 5,80 Euro zurück. Gemessen vom Januar-Hoch war der Marktwert des Automobilzulieferers nun bereits um etwa 60% gesunken.
Während des letzten Jahresviertels 2022 stabilisierte sich der Aktienkurs. Dann wechselte er in einen Aufwärtstrend. Seit Mitte Januar 2023 notiert die Aktie wieder oberhalb des wichtigen mittelfristigen 50-Tage-Durchschnitts. Aus technischer Sicht unterfüttert dies die Trendwende.
Ihr bisheriges Jahreshoch markierte ElringKlinger Anfang Mai bei Kursen um 10,73 Euro. Seitdem hat ein Rücksetzer den Aktienkurs wieder auf 8 Euro gedrückt. Hier hat sich die Aktie erneut stabilisiert. Nun wächst aus technischer Sicht die Chance, dass ElringKlinger kräftiger nach oben dreht und den seit Oktober vergangenen Jahres gültigen Aufwärtstrend wieder aufnimmt. Gelingt kurzfristig der Anstieg über 9 Euro, sollten im Jahresverlauf auch wieder Kurse oberhalb der 11-Euro-Marke möglich sein.
FAZIT:
Technisch orientierte Anleger kaufen ElringKlinger um 8 Euro und spekulieren auf eine Fortsetzung des Aufwärtstrends. Ein erstes Kursziel befindet sich bei rund 9,40 Euro. Rutscht die Aktie unter die Marke von 7,50 Euro, lassen Sie sich ausstoppen. Quelle: Fuchs-Kapital.
